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Ambulanter Hospizdienst OER im Autausch mit belgischen Nachbarn

Erstellt am 19.12.2019

Die Mitarbeitenden des Ambulanten Hospizdienstes Oer-Erkenschwick im fachlichen Austausch mit Kolleg*innen im Dreiländereck

Aachen / Heerlen / Oer-Erkenschwick - Wunderbar aufgenommen fühlten sich die Mitglieder des Ambulanten Hospizdienstes Oer-Erkenschwick in den schützenden Mauern des Klosters der Armen Schwestern vom Heiligen Franziskus in der Aachener Altstadt.

Das Team um das Koordinationsteam Annemarie Westemeier und Pfarrer Ulrich Radke und das Schirmherrschaft-Ehepaar Anne Althoff-von Roëll und Wichart von Roëll war aufgebrochen, um im Rahmen einer Fort- und Weiterbildungsreise Eindrücke und Erfahrungen aus der Arbeit mit sterbenden Menschen zu reflektieren, über neue Formen des Miteinanders der Gruppe nachzudenken und die Tradition der Kontaktpflege mit befreundeten palliativen und hospizlichen Einrichtungen fortzuführen.

Die sorgfältig ausgewählte Grenzstadt Aachen bot die gute Möglichkeit, nicht nur das ortsansässige Hospiz im „Haus Hörn“ zu besuchen, sondern auch über die Grenze hinweg den kurzen Weg in die Niederlande zu finden, um das Hospiz „De Mantelhof“ in Heerlen zu besuchen. Dies jedoch nicht ohne dorthin auch Mitarbeitende des Palliativpflegeverbandes Eupen (Belgien) eingeladen zu haben.

So ergab sich die Gelegenheit, unter fachkundiger Moderation von Pfarrer Ulrich Radke und  im Sinne eines länderübergreifenden Symposions Gemeinsamkeiten und Unterschiede der palliativen und hospizlichen Begleitung von Menschen in Deutschland, den Niederlanden und Belgien herauszuarbeiten.

Trotz der engen Taktung des Programms gab es ausreichend Raum für gemeinsame Besuche der schönen adventlich geschmückten Altstadt und des reichhaltigen Weihnachtsmarktes, Zeit für entspannende Gespräche und Gelegenheiten gemeinschaftlicher geistlicher Einkehr, in der die besondere Herzenswärme und Solidarität der Aktiven aus allen beteiligten Ländern spürbar und erlebbar wurde, die auch das gesamte Hospiz Team aus Oer-Erkenschwick weiter zusammenwachsen ließ. (Michael Börth)