Fundraising und Stiftung für soziale Dienste

Dr. Barbara Gierull im Podcast WORTSCHRITTE

Recklinghausen - Rückläufige Mitgliederzahlen und ausbleibende Kirchensteuern werden in Zukunft schwerwiegende Folgen für kirchliche Arbeit haben. Interne Studien belegen, dass der Generierung durch alternative Einnahmequellen wie Fundraising oder Stiftungen deshalb eine immer größere Bedeutung zukommt. Ohne die Arbeit von Menschen wie Dr. Barbara Gierull werden auf Dauer gesehen viele soziale Projekte auf der Strecke bleiben.

Die Theologin ist seit 2018 Fundraiserin und Stiftungsmanagerin im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen. Sie sorgt mit ihrem Engagement dafür, dass Spenden generiert werden. Allein im letzen Jahr kamen durch verschiedene Aktionen über 300.000 Euro zusammen. Gelder, die für die Gemeindearbeit oder für zweckgebundene Projekte eingesetzt werden. Dazu kommen die Überschüsse aus der Stiftung „ernten & säen“ mit 33 Stiftungsfonds, die ebenfalls zweckgebunden sind.

„Wenn ich von Dingen überzeugt bin, kann ich Sand in der Wüste verkaufen“, sagt Gierull über ihr Talent Geld einzusammeln. Ihre charmante Ruhrgebietsart und die Erfahrung aus über 25 Jahre in dem Job bei unterschiedlichen Trägern sind ihr dabei hilfreich.

Eine weitere große Leidenschaft von Gierull ist das Land Israel, das sie regelmäßig besucht. Als sie gefragt wurde, den Auftrag als Synodalbeauftragte für den Christlich-Jüdischen Dialog im Kirchenkreis ab April 2022 zu übernehmen, war es für die gebürtige Marlerin darum auch eine Selbstverständlichkeit. Über all das und noch viel mehr hat Öffentlichkeitsreferent Jörg Eilts mit ihr in der neuen Episode von WORTSCHRITTE gesprochen.

Den Podcast können Sie über den Webplayer oder bei Ihrem Podcast-Anbieter (Spotify, iTunes etc.) des Vertrauens hören.