Neuer Referent für den Freiwilligendienst

Erstellt am 21.08.2023

Lars Herden folgt auf Tobias Schrage

Foto: Nachdem unser langjähriger Referent auf eigenen Wunsch den Freiwilligendienst im Diakonischen Werk Recklinghausen verlassen hat, konnten die Kolleginnen Susanne Oeser (li.) und Kathrin Alatzidis jetzt mit Lars Herden einen kompetenten Nachfolger begrüßen  

 

Recklinghausen - Lars Herden hat als gelernter Sozialarbeiter mehrere Jahre bei der Diakonie RWL im Bereich Freiwilligendienste gearbeitet, bevor er zwischenzeitlich erst freiberuflich und dann als Bildunfsreferent in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit tätig war. Seinen Freiwilligendienst hat er in den Recklinghäuser Werkstätten absolviert und als Freiberufler auch diverse Regionaltage mit dem Referat FSJ gemeinsam gestaltet. Er ist also kein Unbekannter im Kirchenkreis. Wir haben ihn zu seinen neuen Aufgaben drei Fragen gestellt.

Welche Schwerpunkte hast du dir für deine Arbeit beim FSJ vorgenommen?

Ich habe über die Jahre in verschiedenen Kontexten freiberuflich und hauptamtlich erlebnispädagogische Seminare geleitet. Im Besonderen für die Bildungstage unserer FSJler*innen möchte ich diesen Ansatz zukünftig weiter verfolgen und die Regionaltage daran ausrichten und konzeptionieren.

Worauf freust du dich im neuen Job am meisten?

Die Abwechslung zwischen pädagogischer Begleitung, konzeptioneller inhaltlicher Arbeit, Akquise Tätigkeiten und den Besuchen unserer Freiwilligen vor Ort machen meinen Arbeitsbereich sehr interessant. Es ist sehr besonders mit jungen Erwachsenen gemeinsam Erfahrungen für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg zu reflektieren und unterstützend tätig zu sein.

Du bist selbst FSJler gewesen. Wie hast du die Zeit empfunden und gibt es etwas, was du für den neuen Job nutzen kannst?

Meine FSJ Zeit war für mich sehr intensiv. Mir hat meine Tätigkeit in einer Fördergruppe sehr viel Spaß gemacht und mir nach dem Abitur das erste Mal einen konkreten und  sinnvollen „Vorschlag“ gemacht wo es für mich hingehen kann. Neben der praktischen Arbeit waren natürlich auch die Seminarfahrten und Regionaltage ein schöner Anlass mit allen Mitstreiter*innen meines Jahrgangs zusammen zu kommen. Sich neben der Arbeit in der Einsatzstelle mit sich selbst und seinen Wünschen und Zielen im Leben zu beschäftigen ist ein Umstand für den man sich im FSJ Zeit nehmen kann. Das selbst habe ich erlebt und durchlaufen und möchte dies allen zukünftigen Freiwilligen weitergeben. Heute steht mein Abschiedsgeschenkt aus 2007 (eine Tasse mit dem Foto meiner damaligen Gruppe) auf meinem Schreibtisch in der Limperstraße.

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