Neueröffnung der Kita Sonnenschein in Marl-Lenkerbeck

Kindertageseinrichtung ist jetzt viergruppig

 

Foto: Mit Kita-Leiter Marcel Kubik (Bildmitte) freuten sich (v.l.n.r.) Pfarrerin Kirsten Winzbeck (ESM, Vorsitzende des Leitungsausschusses), Claudia Schwidrik - Grebe (Dezernentin Jugendamt), Christine Hanß (Geschäftsführung Verbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen), Jörg Terlinden (Ratsmitglied und Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusse), Werner Arndt (Bürgermeister der Stadt Marl), Georg Wipprecht (ESM, Baukirchmeister) und Pfarrerin Daniela Kirschkowski (Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde Marl)

Marl - Die KiTa auf der Ringerottstraße im Stadtteil Marl-Lenkerbeck öffnete im Mai 1996 als zweigruppige Kindertageseinrichtung. Am Freitag fand die große Neueröffnung nach 1 1/2-jähriger (Um-)Bauzeit statt. Zur Einweihungsfeier der erweiterten und umgestalteten Räumlichkeiten kamen neben den geladenen Gästen auch viele KiTa-Kinder mit ihren Eltern.

Mit einer kleinen Andacht eröffnete Pfarrer Jörg Krunke das Fest. Dabei stellte er die Kinder in die Mitte, ließ sie ihre neue KiTa mit hölzernen Bausteinen nachbauen und regte zum fröhlichen Mitsingen an. Nach mehreren Grußworten, u.a. von Bürgermeister Werner Arndt, Christine Hanß, Geschäftsführerin Verbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen, und Pfarrerin Daniela Kirchkowski, Vorsitzende des Prebyteriums der ESM-Gemeinde, in denen vor allem Baukirchmeister Georg Wipprecht und das ausführende Architekturbüro DEEN mit lobenden Worten bedacht wurden, konnten die vielen Eltern und Besucher die neuen Räume erkunden. Das KiTa-Team stand für Fragen zur Verfügung.

KiTa-Leiter Marcel Kubik ist heilfroh, dass die Überbrückungsphase vorbei ist. Er und seine Mitarbeitenden hatten den Betrieb unter erschwerten Bedingungen aufrechterhalten. So mussten sie z.B. von Februar 2021 bis Ende September 2021 in die Räumlichkeiten an der Fliederstraße umziehen, ehe es im Oktober mit zwei Gruppen zurück zur Ringerottstraße ging. Aber die Strapazen haben sich gelohnt, da neue Kindergartenplätze und verschiedene Funktionsräume geschaffen wurden. Aus zwei Gruppen sind vier geworden. „Wir sind mit dem Ergebnis und der kooperativen Zusammenarbeit mit den Architekten und Gewerken sehr zufrieden. Wir haben statt 40 nun 80 Plätze für Kinder und konnten auch die Anzahl der Mitarbeitenden deutlich aufstocken“, zeigte sich Kubik sehr dankbar. 

Auch Christine Hanß, Geschäftsführerin vom Verbund der Tageseinrichtungen für Kinder im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen, ist erfreut, dass die Erweiterung des Kindergartens abgeschlossen ist und die neuen Räume und die „sehr schön-neugewordenen alten Räume“ wieder genutzt werden können: „Der Evangelische Kindergarten Sonnenschein ist wie ein Mikrokosmos der Gesellschaft, alle begegnen sich hier, alle sind willkommen.“ 

Text und Foto: Jörg Eilts