Schaffung einer Kultur der Achtsamkeit

Erstellt am 21.03.2023

Frank Knüfken schult Haupt- und Ehrenamtliche

Frank Knüfken schult Presbyterium

Waltrop - Wir treffen unseren Beauftragten der Präventionsfachstelle zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Ev. Kirchengemeinde Waltrop. Ein kleiner Kreis von Presbyter:innen ist zusammengekommen, um sich von Frank Knüfken schulen zu lassen.

An diesem Abend geht es wie bei allen Schulungen im Ev. Kirchenkreis um Inhalte des Kirchengesetzes zum Schutz vor sex. Gewalt, Sensibilisierung zum Thema sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz, Grenzüberschreitungen, Interventionsplan, Nähe und Distanz, Abstinenzgebot, wertschätzender Umgang, Verhaltenskodex und Selbstverpflichtungserklärung. 

„Wir wollen auch eine Sprachfähigkeit zum Thema herstellen. Wir tauschen uns aus, über Werte die uns in der Zusammenarbeit in Gremien und der Gemeinde wichtig sind und wie wir gerne miteinander arbeiten wollen“, so Knüfken. Ziel ist es, dass die Gemeinden ein passgenaues Schutzkonzept erstellen, um eine Kultur der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu schaffen, damit vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene im Raum Kirche keine sexualisierte Gewalt erleben.

Gestartet sind die Schulungen im Juni 2022, bis 2024 sollen alle Haupt- und Ehrenamtliche geschult sein. Eine Grundschulung dauert in der Regel 3,5 Stunden. Unterstützt wird Knüfken von den Multiplikator:innen wie Julia Borries. Für den Bereich Ev. Jugend sind Christian Stöppelmann und Julia Deppe verantwortlich. „Bislang haben wir im gesamten Kirchenkreis rund 180 Mitarbeitende geschult“, sagt Knüfken und ergänzt, „da wir viele Ehrenamtliche in den Presbyterien haben, ist es nicht immer einfach passende Termine zu finden.“ Im Haus des Kirchenkreises haben schon alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Grundschulung mitgemacht. In Herten wurde bereits ein vollständiges Schutzkonzept erstellt.

„Die Teilnehmenden sind trotz der „Schwere“ des Themas hochmotiviert. Genau wie heute in Waltrop: Die Schulung war engagiert und zielorientiert. Die Themen, die für die Erstellung des Schutzkonzeptes noch notwendig sind, wurden sichtbar.“, zeigte sich der Präventionsbeauftragte sehr erfreut.

Haben Sie Fragen oder suchen Hilfe, dann melden Sie sich gerne bei Herrn Knüfken per Mail frank.knuefkendontospamme@gowaway.ekvw.de oder telefonisch unter 02361 - 206 504. Weiterführende Infos finden Sie HIER. (JE)

Fotos: Jörg Eilts