Verstärkung für die Notfallseelsorge

Einsegnung von zehn neuen Einsatzkräften

Foto von links nach rechts: Pfarrer i.R. Uwe Heubach, Markus Wenzel, Barbara Danda-Ohrenberg, Markus Groß-Albenhausen, Simone Kauer, Pastoralreferent Peter Bromkamp, Christian Lamprecht, Heidi Lohrke, Ursula Kathriner, Bilge Arikan und Synodalassesor Pfr. Achim Solty. Es fehlen Klaus Jansen und Jörg Rode.

 

Seit mehr als 20 Jahren steht die Notfallseelsorge Menschen in akuten Notsituationen bei, unabhängig von ihren konfessionellen und religiösen Einstellungen. Im Kreis Recklinghausen und der Stadt Bottrop engagieren sich ca. 90 Notfallseelsorgerinnen und –seelsorger in diesem Dienst. Nun kommen zehn qualifizierte Frauen und Männer hinzu.

„Wir brauchen dringend Verstärkung“, sagte Synodalassesor Pfr. Achim Solty, der in Vertretung für Superintendent Steffen Riesenberg gemeinsam mit Pastoralreferent Peter Bromkamp die Beauftragung und Segnung der neuen Notfallseelsorger:innen in der St. Antonius Kirche in Herten vornahm. „Ich finde es toll, dass sich diese Menschen in den besonderen Dienst stellen“, bemerkte Solty weiter und fand es sehr positiv, dass sich einige Neulinge schon in den Dienstplan eingetragen haben.

Sechs Monate dauerte die Schulung, die von Pfr. i.R. Uwe Heubach und Pastoralreferent Peter Bromkamp (Koordinator Ökumenisches Notfallseelsorgezentrum) geleitet wurde. In insgesamt 18 Unterrichtseinheiten wurden sie für den Ernstfall geschult, dazu kamen Fahrten auf dem RTW. Zu den Schwerpunkten gehörte die Vorbereitung auf verschiedene Einsatzindikationen - von der häuslichen Gewalt über Suizidversuch bis hin zum plötzlichen Kindstod. Dazu gab es ein Kommunikationstraining und eine Einführung im Umgang mit anderen Religionen. Für die themenspezifischen Seminare konnten Heubach und Bromkamp einige erfahrene Referenten wie Eugen Chrost, Peter Rutz, Annette und Frank Füting, Prof. Harald Karutz, Dr. Alexander Backendorf, Josef Schlierkamp, Cirsten Schumacher sowie Kreisbrandmeister Robert Gurk gewinnen.

Pfr. i.R. Uwe Heubach zieht nach dem halben Jahr eine sehr positive Bilanz: „In der Ausbildung haben sich die Neuen sehr engagiert und den Anforderungen gewachsen gezeigt. Wir haben sehr gerne mit Ihnen gearbeitet!“