23/09/2026 0 Kommentare
Endlich ein Zuhause – Diakonie vermittelt zwischen Wohnungssuchenden und Vermietenden
Endlich ein Zuhause – Diakonie vermittelt zwischen Wohnungssuchenden und Vermietenden
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Endlich ein Zuhause – Diakonie vermittelt zwischen Wohnungssuchenden und Vermietenden
„Eine Bank ist kein Zuhause“ – so lautet ein Slogan der diakonischen Wohnungslosenhilfe. Eine Couch übrigens auch nicht. Viele Menschen schlafen mal hier, mal dort, jeden Tag auf der Suche nach einer Übernachtungsgelegenheit. Damit sind sie nicht „obdachlos im klassischen Sinn“, aber bleiben wohnungslos.
Mit dem landesweiten Projekt „Endlich ein Zuhause" an 30 Standorten sollen Wohnungen schneller an die Suchenden gebracht werden und Vermieter*innen verlässliche Ansprechpartner*innen erhalten. Hier im Vest wird „Endlich ein Zuhause“ von der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, dem Diakonische Werk in Recklinghausen e.V., dem Verband evangelischer Kirchengemeinden in Dorsten und dem Kreis Recklinghausen getragen.
Die Sozialarbeitenden fungieren quasi als „Match-Maker“; sie kennen die Wohnungssuchenden persönlich und suchen für jeden Wohneigentümer den passenden Mieter. Normalerweise lernt eine Vermieterin die Wohninteressentin ja nur kurz kennen und muss sich auf ihr Bauchgefühl verlassen. Anschließend organisiert „Endlich ein Zuhause“ den Anmietungsprozess und vermittelt weitere Hilfen.
Für Vermietende besteht darüber hinaus die Option, mit dem Programm „Housing First“ des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zu kooperieren. Teilnehmende, die ihren Wohnraum für mindestens 10 Jahre dem Projekt zur Vermietung zur Verfügung stellen, erhalten Förderung bei Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, so dass das Risiko vernachlässigter oder beschädigter Immobilien minimiert wird. (Diakonie)
Foto: Jonas Franzen
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