Erinnerung ist Verantwortung

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Erinnerung ist Verantwortung

Foto (v.l.n.r.): Bürgermeister Axel Tschersich, Superintendentin Saskia Karpenstein und Kantor Isaac Tourgman gingen beim Koffermarsch voran. 

Recklinghausen - Superintendentin Saskia Karpenstein zeigte sich äußerst positiv gestimmt, dass sich am gestrigen Holocaust-Gedenktag wieder viele Menschen aus Recklinghausen am Koffermarsch beteiligten. Rund 300 Männer und Frauen, darunter auch viele Jugendliche, trafen sich an der Gedenkhaltestelle am Hittorf-Gymnasium (Kemnastraße), um gemeinsam zur nahegelegenen Synagoge zu laufen. Viele trugen Plakate mit der Aufschrift #weremember oder #niewieder. Andere hatten auch einen Koffer mitgebracht, der symbolisch für die Deportation der jüdischen Mitbürger:innen ins Konzentrationslager nach Auschwitz mitgetragen wurde.

Bei einer feierlichen Andacht in der Synagoge betonte Bürgermeister Axel Tschersich, dass mit dem Koffermarsch auch etwas zurück an die Jüdische Gemeinde gegeben wird: „Erinnerung ist keine Pflichtübung. Sie ist Verantwortung“. Und Superintendentin Saskia Karpenstein erinnerte an die Anfänge dieses Gedenkmarsches: „Es ist so schön zu sehen, dass heute so viele Menschen gekommen sind, um das, was als zartes Pflänzchen von fünf Menschen 2023 mit einem interreligiösen Friedensgebet hier in der Synagoge begann, mittlerweile zu einer Tradition mit hoher Resonanz in Recklinghausen geworden ist". (JE)

Foto: Jörg Eilts

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