03/06/2026 0 Kommentare
Matthias Irmer in den Ruhestand verabschiedet
Matthias Irmer in den Ruhestand verabschiedet
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Matthias Irmer in den Ruhestand verabschiedet
Foto: Pfarrer Matthias Irmer wurde von Assessorin Kirsten Winzbeck in der Kreuzkirche in Suderwich in den Ruhestand verabschiedet.
Recklinghausen - Nach 37 Jahren in Gemeinde und Krankenhaus ist Pfarrer Matthias Irmer in den Ruhestand verabschiedet worden. In der Kreuzkirche in Recklinghausen-Suderwich haben sich Kolleginnen und Kollegen, Familie und Freunde eingefunden, um Dank für seinen Dienst zu sagen und ihm für den weiteren Weg Gottes Segen zu wünschen.
„In diesem Gottesdienst verabschieden wir dich aus deinem Amt als Pfarrer im Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen“, sagte die stellvertretende Superintendentin Kirsten Winzbeck. „Wir danken Gott für deinen Dienst, für den Einsatz deiner Gaben und Kräfte, für deine Treue und Liebe. Du hast das Evangelium Jesu Christi in vielfältiger Weise unter die Menschen gebracht. Ebenso hast du Gottes Liebe und Treue bezeugt. Mit dem Eintritt in den Ruhestand beginnt für dich eine neue Lebensphase. Du bleibst berufen, zu predigen, zu taufen und die Feier des heiligen Abendmahls zu leiten, wo immer dein Dienst gefordert ist. Du bist aber nun frei von den dienstlichen Pflichten in deinem Amt.“
37 Jahre war Matthias Irmer im aktiven Dienst der Kirche. Nach dem Vikariat ist er in Dortmund-Kirchlinde-Rahm in der Gemeindearbeit mit dem Probedienst gestartet. Nach der Geburt der Tochter hat Irmer nach einer Stelle im Teildienst gesucht. Dabei stieß er auf eine halbe Stelle in der Krankenhausseelsorge in Dortmund. So hat sein Weg in der Seelsorge begonnen. Von Dortmund ist er ins Evangelische Krankenhaus nach Castrop-Rauxel gewechselt, in dem er 17 Jahre lang gearbeitet hat. Hier hast du mit vielen Ehrenamtlichen gute Erfahrungen gemacht. Gemeinsam habt ihr die Patienten seelsorglich begleitet. Eine Zeit auf die du sehr gerne zurück schaust.
Danach ist Irmer noch einmal für neun Jahre nach Dortmund ins Knappschaftskrankenhaus gegangen. Die letzten sechs Jahre war er im Kirchenkreis Recklinghausen im Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd tätig. „Und tatsächlich schließt sich für dich hier der Kreis, denn in Recklinghausen bist du mit deinem Gemeindepraktikum in der Altstadtgemeinde bei Pfarrer Günter Schnug gestartet“, erläuterte Kirsten Winzbeck.
„Wenn du auf dein Berufsleben zurückblickst und davon erzählst, dann siehst du immer das Positive, das dir widerfahren ist und sagst, dass du viel Glück in deinem Leben hattest. Du bist nicht unzufrieden oder haderst mit Situationen, sondern du guckst dankbar und sehr zufrieden auf diesen Lebensabschnitt zurück“, machte die Assessorin deutlich. Das sei nicht selbstverständlich, schon gar nicht in einer Zeit, in der viele Menschen schnell meckern und nörgeln und mit allem einfach nur unzufrieden sind. „Du gehörst definitiv zu der anderen Fraktion, die sich die Freude am Leben erhalten möchte.“
„Seelsorge hast du immer gerne gemacht und hast den Menschen mit ihren Geschichten zugehört. Die Lebensgeschichten anderer hast du immer als spannend erlebt. Du bist dankbar, dass Menschen dich an ihrem Leben teilhaben ließen. Das ist wirklich ein großes Geschenk und Vertrauen, dass uns in der Seelsorge entgegengebracht wird.“
Auch für den Ruhestand kann sich Matthias Irmer Zuhören und Seelsorge vorstellen. Gerne würde er sich in der Gastkirche engagieren. „Ich kann mir gut vorstellen, dass da jemand wie du herzlich willkommen und mit deiner Expertise sehr gerne gesehen ist.“ Für seinen Ruhestand und den weiteren Lebensweg wünschte Winzbeck ihm Gottes Segen. (uka)
Foto: Privat
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